Ausblick

Ausblick

Mal wieder ein bevorstehender Jahresbeginn.
Klassischerweise und klischeeweiser auch die Zeit, zurück zu blicken und gleichzeitig nach vorne.
Ich glaube, ich mag nicht zurück blicken. Lieber den Status quo ansehen und das immer zuverlässige Bauchgefühl entscheiden lassen.

Wie jedes Jahr rede ich mir keine Dinge schön, die ich mir vornehme. Die halten maximal zwei Wochen und bleiben als schlechtes Gewissen zurück. So selbstzerstörerisch bin ich dann doch nicht mehr.

Ich entscheide mich nun lieber, was bleiben und was gehen darf.
Vor kurzem schrieb ich, dass ich mich von negativen Dingen entlasten werde. Und es spannenderweise sogar schon getan hab.
Aber es geht gar nicht mal so sehr um die negativen Dinge.
Vielmehr um die, die nicht mehr passen. Die nicht mehr stimmig sind.
Menschlich gesehen auch so.
Klar schieße ich negative Menschen hintern Mond, aber da sind halt auch welche, die nur noch aus Gewohnheit in meinem Leben sind. Auch resp. obwohl sie mir nicht wirklich gut tun. Die dann doch immer wieder Energie abziehen, aber gerade nur so viel, dass es zwar piekt und nervt, aber nicht schrecklich störend ist. Wie so ne Stechmücke irgendwie.

Das Gehenlassen von Menschen fällt mir aber tatsächlich nicht so leicht. Vor allem, wenn sie nicht so dermaßen negativ auf mich wirken. Aber eben auch nicht wirklich gut tun.
Schwierig für mich, wirklich.

Auch dieses Gefühl von: Ich hab doch jetzt schon so und so viel und dies und das in irgendwas und irgendwen investiert, das kann ich doch nicht einfach aufgeben.
Doch, das geht.
Wenn dein Pferd tot ist, steig ab.

Dennoch:
Statt dem gewöhnlichen „Das sind meine Pläne und Vorhaben und Vorsätze fürs neue Jahr“
entscheide ich mich für
Was lasse ich im alten Jahr?

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